Steinpilz

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In Mitteleuropa sind die Steinpilze neben den Pfifferlingen die meistgesuchten Speise­pilze. Die deutschen Altmeister der praktischen Pilzkunde, Edmund Michael und Eugen Gramberg, kannten um 1921 nur „den“ Steinpilz, und Adalbert Ricken, der Klassiker der deutschen Mykologie, beschrieb 1920 auch nur einen einzigen Steinpilz: „Hut braun, derb, Stiel blassbräunlich, netziggeadert, Röhren weiss-gelb-grünlichgelb, Fleisch weiss, stets unveränderlich. An lichten Waldstellen.“

Diese Angaben passen auf alle sechs heute unterschiedenen Arten. Für den Fichten­steinpilz oder Herrenpilz gilt in der Regel die Bindung an die Fichte, der dunkel­nuss­braune, am Rand weissliche Hut und die glatte, im Alter klebrige Oberhaut. Es gibt manchmal Jungfichtenbestände in entlegenen Revieren, in denen der Pilz alle fünf bis sieben Jahre massenhaft auftritt; doch das dauert oft nur eine Septemberwoche lang. Danach stehen nur noch alte Pilze und wenige Nachzügler da. In den darauffolgenden Jahren scheint der Pilz fast ausgestorben zu sein.

Alle Versuche den Steinpilz zu kultivieren, sind bisher erfolglos geblieben.

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Beschreibung

In Mitteleuropa sind die Steinpilze neben den Pfifferlingen die meistgesuchten Speise­pilze. Die deutschen Altmeister der praktischen Pilzkunde, Edmund Michael und Eugen Gramberg, kannten um 1921 nur „den“ Steinpilz, und Adalbert Ricken, der Klassiker der deutschen Mykologie, beschrieb 1920 auch nur einen einzigen Steinpilz: „Hut braun, derb, Stiel blassbräunlich, netziggeadert, Röhren weiss-gelb-grünlichgelb, Fleisch weiss, stets unveränderlich. An lichten Waldstellen.“

Diese Angaben passen auf alle sechs heute unterschiedenen Arten. Für den Fichten­steinpilz oder Herrenpilz gilt in der Regel die Bindung an die Fichte, der dunkel­nuss­braune, am Rand weissliche Hut und die glatte, im Alter klebrige Oberhaut. Es gibt manchmal Jungfichtenbestände in entlegenen Revieren, in denen der Pilz alle fünf bis sieben Jahre massenhaft auftritt; doch das dauert oft nur eine Septemberwoche lang. Danach stehen nur noch alte Pilze und wenige Nachzügler da. In den darauffolgenden Jahren scheint der Pilz fast ausgestorben zu sein.

Alle Versuche den Steinpilz zu kultivieren, sind bisher erfolglos geblieben.

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